7 Gründe wie DU als Absolvent im Real Estate Finance durchstartest🚀🤑

Was haben Donald Trump, Blackstone und Hines gemeinsam?

Alle haben etwas mit Immobilien zu tun.

Die Immobilienbranche boomt seit einigen Jahren brutal!

Als ich 2012 angefangen habe zu arbeiten, galt die Immobilienbranche als unsexy!

Damals wollte jeder Finance-Absolvent entweder ins M&A, oder zumindest Finanzierungen für Tech-Startups strukturieren.

Immobilien waren langweilig, altmodisch und uncool!

 

Fast forward…

 

Heute drängen immer mehr Absolventen direkt von der Uni in die Immobilienwelt.

Durch den anhaltenden Immobilienboom hat sich die Branche vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan entwickelt.

Im Immobilienmarkt herrscht Goldgräber-Stimmung. Berufeinsteiger werden mit hohen Gehältern gelockt.

Kein Wunder – es gibt kaum eine andere Branche in der man es so schnell zum Selfmade Millionär schaffen kann.

Das angestaubte Image ist abgelegt und Absolventen wollen an Großprojekte entwickeln, oder Millionen-Deals closen.

Heute geht es darum, wie DU als Absolvent es ins Real Estate Finance schaffst.

Seit meinem Berufsstart arbeite ich in der Immobilienbranche.

Mittlerweile berate ich Fonds dabei in profitable Projektentwicklungen zu investieren. Ich habe Insights zu professionellen Investment Managern, Projektentwicklern und Big Playern in der Immobilienbranche.

Lies: Aus dem Leben eines Investment Managers

Hier sind 7 Gründe wie DU es ins Real Estate Finance schaffst (oder nicht…)

Grund 1: Disziplin

9 to 5 gefällt dir?

Dann vergiss das mit Real Estate Finance.

Bei Banken und Investment Managern ist es üblich am Anfang als Analyst anzufangen. Da zählt die Extrameile.

Wenn du bei einer Investment Bank anfängst werden die Tage länger und Nächte kürzer.

Investment Manager, die oft ehemalige Investment Banker einstellen, arbeiten nur geringfügig weniger.

Bei einem Deal wirst du also nicht um 17 Uhr aus dem Büro kommen.

Auch nicht um 18 Uhr. Oder 19 Uhr.

Stell dich lieber gleich darauf ein, dass du am Anfang deiner Karriere länger arbeiten wirst.

 

Grund 2: Manchmal lieben Sie dich – manchmal hassen Sie dich

Investierst du schon selbst in Immobilien?

Denke mal kurz an deinen Markt. Dominieren dort die Käufer oder Verkäufer? Wahrscheinlich prügeln sich viele Käufer um wenige gute Angebote oder?

Wenn du wissen willst, wie man strukturiert seinen Investitionsstandort festlegt:

Lies: Wo lohnt sich ein Immobilieninvestment?

Lies: Wohnort vs Investitionsstandort (Immobilien) 🏡

Im Real Estate Finance ist es ähnlich.

Die letzten Jahre waren eindeutig Märkte für die Projektentwickler. Gute Zeiten.

Banken wollten unbedingt das nächste Projekt finanzieren. So haben sie sich gegenseitig bei den Zinsen unterboten.

Für Enwickler waren die Finanzierer nur notwendiges Übel. Man konnte sie gegenseitig ausspielen.

Mit Corona hat sich das Bild gedreht.

Banken sind vorsichtig geworden. Manche haben ihr Geschäft sogar komplett eingestellt, oder fokussieren sich nur noch auf ihre Bestandskunden.

Plötzlich platzen Finanzierungen, oder werden erst gar nicht gefunden. Entwickler sitzen auf teuer eingekauften Grundstücken.

Jetzt lieben dich die Entwickler. Sie wollen dich von ihrem Projekt überzeugen. Es schlägt die Stunde der Finanzierer. Du kannst dir jetzt aussuchen in welches Projekt du investierst.

Komm damit klar.

Es gibt Zeiten in denen dich Entwickler nicht mit dem Ar*** anschauen. Später werden sie dich zum Essen einladen.

 

Grund 3: Allrounder

Hast du den IRR schon berechnet? Oder hast du noch am Termsheet geschrieben?

Wenn du wissen willst wie man einen IRR berechnet:

Lies: Renditeberechnung bei Immobilien? Zuverlässig und Schnell!

Im Real Estate Finance wirst du ein Allrounder.

Morgens arbeite ich am Cashflowmodel und rechne aus wie sich eine Darlehensverlängerung auf die Rendite auswirkt.

Nachmittags schreibe ich dann ein Termsheet zum neuen Projekt.

Im Real Estate Finance bekommst du das Beste von beiden Welten mit. Du brauchst keinen Doktor in Mathematik – gesunder Menschenverstand und etwas BWL-Kenntnisse reichen aus. Du bist dafür verantwortlich dass wirtschaftlich alles passt.

Neben BWL und Jura bekommst du auch etwas technisches und architektonisches Verständnis mit. Schon mal was von Flächennutzungsplänen, B-Plan Bauvorbescheid und §34 BauGB gehört?

Besser ist es.

 

Grund 4: Spezialist

Hä? Gerade hast du doch gesagt dass man im Real Estate Finance Allrounder wird? Jetzt doch Spezialist?

Stimmt beides.

Glaube mir – du wirst ein Spezialist werden.

Dein ganzer Kosmos dreht sich nur darum Immobilien zu finanzieren. Viele Investment- oder Asset Manager spezialisieren sich sogar weiter und investieren nur in bestimmte Asset Klassen oder Regionen.

Wenn ich mich mit Entwicklern unterhalte merke ich, wie nerdig wir Real Estate Finance Leute sind.

Finanzierung ist nur ein kleiner Bestandteil für einen Projektentwickler. Für dich ist es die ganze Welt 😅.

 

Grund 5: Zahlen machen die Musik

Kennst du noch Malen nach Zahlen?

Hoffentlich hat dir das Spaß gemacht. Dann wirst du Real Estate Finance lieben.

Zahlen werden deine besten Freunde sein.

Jedes Investments wird durch Zahlen erklärt.

Im Real Estate Finance lernst du dein Bauchgefühl in Zahlen zu übersetzen.

Damit ermöglichst du es dass auch Andere deine Argumentation nachvollziehen können.

 

Grund 6: Ziel im Kopf haben

Ich kenne keine andere Branche in der es so viele Selfmade-Millionäre gibt wie in der Immobilienbranche.

Viele fangen mit der Renovierung ihrer ersten Wohnung an, haben einen guten Riecher und machen 10 Jahre später Millionendeals.

Mach dir klar dass du es auch ohne Studium in der Immobilienbranche weit schaffen kannst. Vor allem in der Projektentwicklung.

Willst du lieber in einen klassischen Bereich? Banking oder Investment Management? Dann stell dich auf ein Studium ein.

Die meisten sind Absolventen haben vorher BWL studiert. Mittlerweile gibt es auch Studiengänge extra für die Immobilienbranche.

 

Grund 7: Powerpoint is for consultants – Investors work with Excel

Frage: Schiebst du lieber Kästchen in Powerpoint, oder erstellst du lieber einen Sensitivity Table?

Du weißt nicht was ein Sensitivity Table ist?

Dann lern Excel.

Wenn Unternehmensberater blind in Powerpoint Folien hübsch machen, wirst du im Real Estate Finance vor allem ein Excel-Crack.

Ein simples Cashflow Model aufzubauen sollte zu deinem Standard-Repertoire gehören. Wenn du das nicht im Studium lernst, dann bring es dir selbst bei.

Bei vielen Interviews für Jobs wirst du ein Cashflow Model bauen müssen. Fang also lieber jetzt an.

Wenn du dann noch ein paar Shortcuts kennst, damit du nicht ständig mit der Maus durch die Office Menüs klicken musst – Glückwunsch. Du kannst Excel bereits besser als 80% deiner Mitbewerber.

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