Meine besten Ziele für 2021

2020 ist vorbei und wie ich so abgeschnitten habe kannst du hier lesen:

Klick: Über €50.000 in 2020 investiert.

Zeit nach vorne zu schauen und Ziele für 2021 zu setzen.

Ich habe meine Ziele in drei Bereiche unterteilt:

  • Finanzielle Ziele
  • Persönliche Ziele
  • Blog

Vielleicht findest du eines meiner Ziele spannend, oder du lässt dich davon inspirieren.

Wie stelle ich meine Ziele auf?

Ziele sollte immer S-M-A-R-T sein:

  • Specific: Also ein konkretes Ziel (nicht „ich will gut aussehen“, sondern „wenn ich in den spiegel schaue will ich keine Wampe sehen“)
  • Measurable: Ziele müssen messbar sein (nicht: „ich will keine Wampe sehen“, sondern „ich will 3kg abnehmen“)
  • Activating: Sagt aus dass das Ziel für die Person auch erstrebenswert/relevant sein sollte. Das Magermodel braucht also andere Ziele…
  • Reasonable: Das Ziel muss realistisch sein (nicht „ich will €1 Mio verdienen“, sondern „ich will nächstes Jahr €10.000 Gehaltserhöhung“)
  • Time-bound: Ein zeitlicher Rahmen sollte das Ziel ebenfalls haben.

Finanzielle Ziele

Das Hauptthema meines Blogs. Hier geht es um hauptsächlich um Immobilien, Finanzen und Karriere.

Meine finanziellen Ziele habe ich in drei Bereiche aufgeteilt:

Steigerung des Networths auf € XXX.XXX bis Ende des Jahres.

Ich bin (noch) nicht bereit meine Hosen ganz runter zu lassen. So viel – es ist ein niedriger 6-stelliger Betrag. Das Problem an der Sache – ein Großteil meines Networths liegt in meinem ETF-Depot und den Markt kann ich nicht beeinflußen. So richtig „SMART“ ist das Ziel also nicht. Allerdings ist der Networth sozusagen der „heilige Gral“ in der Finanzblogger-Szene und darf dementsprechend nicht fehlen.

€60.000 in mein ETF-Depot einzahlen.

Das wird ein ganz schöner Stretch für mich werden. Im Rückblick habe ich beschrieben wie ich über €50.000 in 2020 investiert habe. Allerdings habe ich dabei auf außerplanmäßige Erträge und meine Cashreserven zurückgreifen müssen. Wie ich die €60.000 dieses Jahr schaffen soll ist mir jetzt noch nicht ganz klar. Mit meinen regulären Investitionen würde ich nur auf €24.000 kommen.

Das Ziel ist natürlich nur dann erreicht, wenn meine festgelegte Ziel-Asset Allocation nicht gerissen wird. Mittelfristig möchte ich 20% meines Networths in „sicheren“ Asset Klassen (Cash und Bausparverträge) haben. Die restlichen 80% dürfen in die „riskanten“ Asset Klassen (ETF Depot, Immobilien und P2P Kredite). Derzeit steht die Verteilung ungefähr bei 30%/70%.

Kauf von zwei ETWs.

Nachdem es dieses Jahr immerhin zu einer neuen Immobilie gereicht hat, muss ich das Ziel natürlich steigern. Zwei Eigentumswohnungen sind also mein geplantes Ziel. Wird es nur eine Wohnung bin ich aber auch zufrieden. Die Akquise frist unheimlich viel Zeit, die ich oft nicht habe, oder nicht aufbringen will (hallo Prioritäten…). Fehlende Akquise-Skills und Motivation mache ich dafür mit guter Bonität wett.

Mein Fokus wird weiterhin auf Eigentumswohnungen bleiben. Durch meinen Job will ich keine zeitaufwendigen Immobilien erwerben. Das bedeutet auch, dass ich wahrscheinlich Marktpreise bezahlen muss. Daher achte ich auf einen guten Preis/Leistungs-Mix.

Persönliche Ziele

Das Thema können wir schnell abhandeln. Im derzeitigen Lock-down habe ich Bewegung stark vernachlässigt. Daher die folgenden Ziele:

Mindestens 2x Laufen gehen pro Woche solange die Fitnesstudios geschlossen sind. Ich bin kein großer Fan von Laufen, oder Joggen. Daher gehe ich meistens auch nur 30min. Dafür ist es einfach, benötigt kaum Ausstattung und kann fast immer gemacht werden.

3x pro Woche ins Fitnessstudio, sobald diese wieder geöffnet sind. Das habe ich vor Corona auch geschafft. Daher bin ich hier recht zuversichtlich dass ich die Disziplin auch wieder aufbringe sobald die Studios wieder auf sind.

Blog

Den Blog habe ich Mitte letzten Jahres gestartet. Und ehrlich gesagt wusste ich nicht so genau über was ich schreiben sollte. Mir war nur klar, dass es sich grob um Finanzen drehen sollte. Auch jetzt, ein gutes halbes Jahr später weis ich oft immer noch nicht, in welcher Themenecke ich mich befinde. Die meisten Artikel drehen sich um Immobilien. Ich arbeite in diesem Bereich und kenne mich daher etwas aus. Mir fällt allerdings oft auf, dass ein großer Unterschied zwischen „im professionellen Immobilien-Bereich arbeiten“ und „private Immobilieninvestments“ besteht. Soll heißen, viele Themen sind für private Investments überhaupt nicht relevant. Daher ist mein Wissen in diesem Bereich limitiert. Eine passende Nische zu finden geht wohl nur über schreiben, schreiben, schreiben.

Welchen Weg haben eigentlich andere Blogger hinter sich?

Trotzdem möchte ich mir auch Ziele für den Blog setzen. Eine bestimmte Anzahl an Besuchern oder Seitenaufrufen wären wohl am einfachsten. Aber hier ist wieder das Problem dass das nicht „SMART“ ist. Wer wie oft meinen Blog besucht habe ich nicht unter Kontrolle.

Daher habe ich mich auf folgende Ziele festgelegt:

Mindestens einen qualitativen Beitrag pro Woche veröffentlichen.

Damit käme ich auf 52 Beiträge im Jahr. Wenn ich das schaffe wäre ich sehr stolz! Derzeit sehe ich bei diesem Ziel etliche – nennen wir es „Schwierigkeiten“:

    1. Wenig Zeit zum schreiben
    2. Fehlende Motivation zum schreiben
    3. Fehlende Themen über die ich schreiben will

Es bleibt also spannend wie und ob ich mein Ziel erreiche.

6 Gastartikel veröffentlichen.

Das heißt ich möchte auf anderen Blogs einen Artikel veröffentlichen. Ich erhoffe mir dadurch mehr eigene Visibilität und vor allem mehr Kontakte zu anderen Bloggern. In 2020 habe ich bereits 2 Gastartikel veröffentlicht.

Bei dem Immobeginner: Wie investiert ein professioneller Investment Manager?

Bei Laura vom Rich Girl Club: In Immobilien investieren? 4 Dinge die dich daran hindern

Was sind deine Ziele? Besser gesagt, wie viel willst du in 2021 investieren?

2 Kommentare

  1. Hey Harald,

    sportliche Ziele die du dir gesteckt hast. Vor allem den Betrag den du investieren willst, ich kenne das von mir das ich einen Betrag X investieren will, wenn dann aber noch zwei Immobilenkäufe dazwischen kommen, wie du es planst und du dafür die KNK zahlen musst wird es noch härter.

    Danke überigens für die Verlinkung. Wie es der Zufall so will habe ich ebenfalls eine Verlinkung zu dir in meinen Zielen. Dieser Artikel erscheint aber erst nächste Woche.

    Vielleicht könne wir dieses Jahr ja nochmals einen Gastbeitrag für den Blog des jeweils anderen schreiben 😉

    Beste Grüße
    Timo

  2. Hi Timo,
    der Betrag ist sportlich. Wenn ich es nicht schaffe, kann ich trotzdem noch gut schlafen.
    Ich hab übrigens bei meiner 3. ETW die Grunderwerbsteuer und die Maklerkosten vom Verkäufer zahlen lassen. Damit werden die KNK doch deutlich gesenkt und die Rendite steigt.

    Ich würde mich freuen, wenn wir wieder mal Gastartikel schreiben! 🙂

    Viele Grüße
    Harald

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